Jeder ist ein Verkäufer? - Größter persönlicher Erfolg beginnt mit Verkaufsstrategien

Ziele zu erreichen ist nicht nur eine berufliche Aufgabe; auch im Privaten geht es uns regelmäßig darum, andere für uns zu gewinnen. Sei es, Unterstützung zu erfahren oder das Gegenüber für unsere Ideen oder Pläne zu begeistern.

Dabei spielt die Frage der richtigen Vermittlung zwischen den Konfliktparteien eine wichtige Rolle - gerade weil es sich gar nicht um Konfliktparteien handeln sollte. Es geht keinesfalls um Überredung, denn dies wäre nur ein kurzfristiger Erfolg, der jedoch schnell Zweifel und Bedauern beim anderen nach sich zöge. Vielmehr muss Überzeugung und damit die Darstellung der Vorteile für den anderen in den Vordergrund treten.

Unsere Vorstellung vom Ziel ist klar. Wir müssen sie jedoch plausibel mitteilen. Bevor dies geschehen kann, sollten wir eine ebenso konkrete Vorstellung davon gewinnen, was unserem Kunden oder demjenigen wichtig ist, dem wir etwas „verkaufen“ wollen.

Was für ein Produkt gilt, gilt auch für unsere Idee: Es gibt zahlreiche Vorteile und oftmals auch Kritikpunkte, die Einwände hervorrufen können. Somit müssen wir die Vorteile in verschiedenen Kontexten darstellen und uns auf die Einwände vorbereiten, damit wir diese überzeugend entkräften können.

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Kundenwünsche erfassen

Nach der Vorstellung unseres Produktes oder unserer Idee, ist der andere an der Reihe und sollte die  Gelegenheit bekommen, uns seine Bedürfnisse zu erläutern. Auf diese Weise erhalten wir Informationen über die für ihn wichtigen Vorteile, deren Betonung für uns besonders erfolgversprechend ist. Doch auch die möglichen Einwände werden sich bereits hier abzeichnen.

Das Zuhören ist dabei von besonderer Bedeutung. Niemand ist zufrieden mit einem Kauf oder der Annahme eines Vorschlags, in dem er seine Bedürfnisse nicht wiederfindet. Zuhören schafft Vertrauen und das Gefühl ernst genommen zu werden. Eigentlich einleuchtend. Da viele jedoch nur sich selbst und ihren Erfolg vor Augen haben, tritt das Verständnis für den anderen oft zurück.

Die Tatsache, ein gutes Gefühl zu hinterlassen, ist wichtiger als der Verkauf oder Erfolg selbst. Streng genommen ist es kein Erfolg, wenn der andere seine Entscheidung bereut und sich überrannt oder ausgenutzt fühlt.

Das Interesse am Kunden soll bleiben

Sind wir uns einig geworden, so hört die (Geschäfts)Beziehung nicht auf. Was im Persönlichen selbstverständlich sein sollte, zu fragen, ob der andere denn auch mit der nun gemeinsamen Entscheidung glücklich ist, hat im Geschäftlichen eine wesentliche Bedeutung für die Beziehung zueinander. 

Erst recht, wenn wir an einer bleibenden Verbindung interessiert sind, darf es uns nicht egal sein, wie der Kunde mit seinem Produkt zurechtkommt.

Somit ist die Nachfrage nicht nur ein wertvolles Informationsmittel für spätere Einwände oder Produktverbesserungen. Sie dient vor allem der Stärkung der Kundenbindung und schafft Vertrauen.

Nicht nur der Geschäftsmann verkauft, wir alle verkaufen

Gegenseitigkeit ist stets ein wirksames Mittel für Zufriedenheit – gerade im Verkauf. Da Verkaufen nicht nur geschäftlich zu sehen ist, gelten die Regeln darüber hinaus und werden im rein persönlichen Umgang zu Kommunikation- und Vermittlungsstrategien.

Eine nachvollziehbare Darstellung der Vorteile, Interessenaustausch und ein anhaltendes Interesse an unserem Gegenüber erhöht die Chancen unseres Erfolgs erheblich.

Und wer möchte nicht an sein Ziel gelangen – ohne Enttäuschungen zu hinterlassen?