Ohne Dehnung wird das Arbeiten schmerzhaft

Und nicht nur das Arbeiten. Ganz egal, wo die Schmerzen auftreten, ob im oberen Schulterbereich und Nacken oder im unteren Rücken und im Gesäß: Sich dauerhaft mit Schmerzen herumzuschlagen ist eine große Belastung.

Viele von uns sitzen die überwiegende Zeit am Schreibtisch. Doch auch diejenigen mit einer stehenden Tätigkeit oder gar einer Arbeit, die dauerhaft unbequeme Haltungen vorschreibt, diktieren ihrem Körper unbeabsichtigt eine einseitige Belastung.

Verspannungen und Verkürzungen der Beuger und Strecker im Körper sind die Folgen, da wir immer die gleichen Haltungen einnehmen. Viele akzeptieren diesen Zustand unfreiwillig und steuern mit Schmerzmitteln oder Spritzen gegen, wenn es unerträglich wird.

Bewegung und Dehnung entlasten den Körper

Selbst diejenigen, die regelmäßig Sport treiben, sind gegen erhebliche Verspannung und Rückenschmerzen nicht gefeit. Denn meistens fordern spezielle Sportarten – selbst Krafttraining – nur gewisse Partien des Körpers und längst nicht alle Muskeln.

Die Bedeutung vielseitiger Bewegung und vor allem der Dehnung wird dabei unterschätzt. Sie helfen, den Körper geschmeidig zu halten und ihm Positionen abzuringen, die im Alltag niemals eingenommen würden.

Je vielfältiger und ausgiebiger, desto besser. Ein Trainingsprogramm, das jeden Tag ein wenig variiert, kann helfen, den Körper an die unterschiedlichsten Bewegungen zu gewöhnen. Hierdurch erfolgt eine Gegenbewegung und damit Entlastung zu den üblichen Haltungsgewohnheiten, die wir im Alltag einnehmen müssen.

dehnen Muskeln strecken stretching Storch Dehnung Yoga

Regelmäßigkeit ist ein Muss

Bevor wir überhaupt mit unserem Programm beginnen, ist es wichtig, feste Zeiten dafür einzuplanen. Denn es nützt nichts, euphorisch zu starten und an Tag drei die Übungen einzustellen. 

Gerade wenn eine kurzfristige Besserung eintritt, ist das Pausieren des Trainings verlockend. Doch dabei handelt es sich um einen Trugschluss. Genauso schnell wie die Schmerzen durch die Übungen vielleicht verschwunden sind, werden sie zurückkehren, wenn das Training ausgesetzt wird.

Jeder hat einen anderen Tagesablauf. Die einen stehen gerne eine halbe Stunde früher auf, um ihre Übungen zu machen; die anderen bevorzugen den Abend zum Ausklang des Tages.

Egal, welche Zeit wir bevorzugen: Ohne feste Zeiten geht es nicht, wenn wir uns für ein regelmäßiges Training entscheiden.

Jeder Anfang ist schwer

Gerade zu Beginn erscheinen manche Dehnungsübungen schier unmöglich. Zu groß sind die Verspannungen und Schmerzen, wenn die Dehnung über eine gewisse Schonhaltung hinausgeht. 

Wichtig sind hier die richtigen Anleitungen und das Bewusstsein, dass die Kontinuität zur Steigerung und zum Erfolg führen wird. Erste Verbesserungen lassen sich meist schon erkennen, wenn wir mit dem Training beginnen.

Liebscher und Bracht betonen in ihrem Buch „Deutschland hat Rücken“ die Notwendigkeit regelmäßiger Übungen, um die Schmerzen zu lindern oder gar schmerzfrei zu werden. Auf ihrem Youtube-Kanal finden auch Anfänger gute Anleitungen und können problemspezifisch nach Übungen suchen, um ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen (www.liebscher-bracht.com).

fitness Rücken back stretch Lendenwirbel Hüftbeuger Rückenstrecker

Meist entscheiden wir uns erst aktiv zu werden, wenn eine gewisse Schmerzgrenze überschritten ist und wir eine Beeinträchtigung erfahren, die unseren Alltag negativ beeinflusst.

Die Feststellung, dass das Verschwinden von Schmerzen unsere Lebensqualität deutlich erhöht, sollte uns die Mühe der regelmäßigen Übungen wert sein.

Doch wie fast immer im Leben sind wirkliche Erfolge nicht ohne Disziplin zu erzielen. Daher sollten wir mit Entschlossenheit auch dieses Ziel verfolgen!

Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung wegen Namensnennung.